C1 patzt beim Halvestorfer Wintercup

Hameln, 24.11.2018. Nur im ersten Spiel erreichte unsere 04er/05er Mischung am Samstag beim stark besetzten Wintercup der JSG Halvestorf/TC Hameln Normalform: Durch Carlos Stierands Last-Minute-Tor reichte es zum Auftakt im Prestigeduell gegen das Bezirksliga-Spitzenteam vom Piepenpusch zum verdienten 4:4.

Das war es aber auch schon. Wenn das nachfolgende 1:2 gegen den VfL Bückeburg (Landesliga) noch knapp war und auch beim 1:3 gegen den TuS Sulingen (Bezirksliga) an einem guten Tag noch mehr drin gewesen wäre, gehörte das disziplin- und  leblose 0:7 zum Abschluss gegen die körperlich starken Jungmänner vom SV Blaues Wunder (Bezirksliga) klar in die Kategorie "Da hätten wir auch gleich  gar nicht antreten können". So herz- und leidenschaftlos wie im vierten Turnierspiel tritt man einfach nicht an! Folglich blieb am Ende nicht mehr als der letzte Vorrundengruppenplatz und das vollauf verdiente frühzeitige Ausscheiden in einem einmal mehr toll organisierten Turnier, bei dem am Ende überrschend der TSV Bemerode knapp gegenüber den starken Jungs vom Calenberger Land die Nase vorn hatte.
Für unsere Spieler, die als Kreisligist als klassentiefstes und altersmäßig als deutlich jüngstes Team an den Start gingen, blieb die Erkenntnis, bei voller Konzentration mit Bezirksteams durchaus mithalten zu können. Wirft man aber nicht immer und alles in die Schale, geht der Schuß auch sehr schnell nach hinten los. Verblüffend am Samstag ganz besonders die sehr ordentliche Köperlichkeit in diesem Turnier und der beachtliche Reifegrad, mit dem so mancher 1,85 oder 1,90 cm große 14-Jährige bei diesem C-Jugend-Turnier auftauchte. So hatten einige Teilnehmer schon unglaublich kräftige Muskelberge vorzuweisen und ein Spieler des U15-Turnieres überraschte Gegner und Zuschauer gar mit stattlichem Vollbart.

Mit dabei, aber immer seltener mittendrin: Liam Carlos Stierand (1 Tor), Felipe Dutschke - Luca Kleine, Joanna Vorpahl, (1, C), Lorcan Meyer, Orkun Yavas, Moisés Stoica - Melen (3), Alperen Özcelik (1), Tim Söchting, Till Jürgens, Ferit Kelesabdioglu

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