TBH Schiedsrichterobmann Max Völksen übernimmt Vorsitz beim Kreisschiedsrichterausschuss

Max Völksen ist seit 2022 im Schiedsrichterausschuss aktiv – zunächst als stellvertretender Lehrwart, später als Lehrwart und seit 2025 als stellvertretender KSO. Für die neue Leitungsfunktion sieht er sich auch durch seinen Hauptberuf gerüstet: „Aufgrund meines Berufes in der öffentlichen Verwaltung sehe ich mich gut für diese Stelle vorbereitet. Gesetze und Verordnungen zu lesen und anzuwenden gehört zu meinen täglichen Aufgaben im Arbeitsleben, und ich denke, dass ich diese auch gut im Ehrenamt anwenden kann, so Max“

Bis zum Kreisfußballtag 2028 steht neben der Einarbeitung durch Michael Rieke vor allem eine personelle Weichenstellung an: Die Suche nach einem Nachfolger für Völksens bisheriges Amt. „Bis dahin wird es auch das Ziel sein, dass wir die vakante Position des Lehrwartes bestmöglich nachbesetzen, da ich nicht beide Aufgaben auf Dauer wahrnehmen kann.“

Für sein vielfältiges Engagement – unter anderem auch bei der Freiwilligen Feuerwehr und als Vereinsschiedsrichterobmann beim TB Hilligsfeld – bringt Völksen weiterhin vollen Einsatz mit und blickt der Aufgabe mit Vorfreude entgegen. Sein augenzwinkerndes Fazit: „Ehrenamt ist ja irgendwie so eine Krankheit. Mit entsprechender Vorbereitung fühle ich mich aber gut gerüstet, diese Rolle wahrnehmen zu dürfen, und freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit dem Kreisvorstand.“

 

Bericht AWESA/06.08.2026

AWESA Sportler des Jahres 2025/26 – Platz 1: Jay Ashton (TB Hilligsfeld, Fußball)

Als Schienenspieler beim TB Hilligsfeld drückt Jay Ashton dem Kreisfußball eindrucksvoll seinen Stempel auf. Das gelang in der vergangenen Spielzeit außergewöhnlich gut: Mit starken 15 Toren avancierte er zum torgefährlichsten Spieler seines Teams. Am Ende der Saison durfte der TBH die Vizemeisterschaft, den Kreispokalsieg und den umjubelten Aufstieg in die Bezirksliga feiern. Mit seinem jugendlichen Spirit, seiner Schnelligkeit und feinen Technik steht er geradezu sinnbildlich für den Weg der Hilligsfelder. Genau diese Qualitäten bescherten dem Sportler des Monats September 2025 nun den verdienten ersten Platz beim Sportler des Jahres.

Elf Monate lang haben die Sportlerinnen und Sportler Hameln-Pyrmonts alles gegeben. Und im Rahmen der Sportlerwahl, die das gesamte Jahr von der Firma Lomapharm präsentiert wurde, habt Ihr über elf Monate hinweg – anhand unserer kleinen Vorauswahl – entschieden, welcher Akteur Euch in jeder Woche, in jedem Monat und über das gesamte Sportjahr gesehen am meisten überzeugt hat. Bereits vor einigen Wochen haben wir die Jahreswahl der elf Monatsgewinnern gestartet. Ihr habt mir überwältigendem Feedback darauf geantwortet und damit zur mit Abstand größten AWesA-Sportler-Wahl des Jahres beigetragen.

Wie schon in den beiden Vorjahren habt Ihr auch in diesem Jahr wieder Eure Top-Fünf aus den insgesamt elf Monatsgewinnern durch Eure Stimmen bei Facebook und Instagram bestimmt. Anschließend haben wir uns wieder eine fünfköpfige Jury ins Boot geholt – bestehend aus Marvin Dratius (Geschäftsführer Lomapharm), Maria Bergmann (1. Vorsitzende Kreissportbund), Peter Bormann (2. Vorsitzender Kreissportbund), Thomas Bertram (Kreisfußballvorsitzender) und Jannik Schröder vom Team AWesA.

So hatte jedes der fünf Jury-Mitglieder im Rahmen einer Geheim-Wahl die Möglichkeit, je eine Drei-Punkte-Stimme, eine Zwei-Punkte-Stimme und eine Ein-Punkt-Stimme auf die fünf Kandidatinnen und Kandidaten zu verteilen, die Ihr aus den elf Nominierten herausgehoben habt. Bis zum gestrigen Abend bei der offiziellen Ehrung der Top-Drei im Monopol auf dem Hamelner Klüt haben wir sowohl Euch als auch die Nominierten im Dunkeln gelassen. Jetzt wird es Zeit, das Geheimnis endlich zu lüften.

Zwischen diesen Kandidaten hat die Jury gewählt:

Jay Ashton (TB Hilligsfeld, Fußball)
Jacqueline Dickhut (SV Hastenbeck, Fußball)
Mirco Imhoff (TSV Nettelrede, Fußball)
Din Daris Muric (BW Tündern/JFV Hameln, Fußball)
Malte Fitzner (BW Salzhemmendorf, Fußball)

 

Bericht AWESA/21.08.2026

TB Hilligsfeld – MTV Rehren

Für uns könnte die Bezirksliga-Saison eigentlich gerne schon zu Ende sein. Der gegenwärtige Platz 10, 4 Plätze über dem Strich, wäre so genau nach unserem Geschmack. Wäre heute Saisonende, würde kurz danach wohl bei der Abschlussfahrt ein Feuersturm über Malle hergehen…

Aber leider sind wir erst an Spieltag 6 angelangt und vor uns liegt noch eine Menge Arbeit.

Der am Ende klare und auch verdiente Sieg über Rinteln am Wochenende war wichtig, wird bei uns aber nicht ansatzweise überbewertet.

Trotzdem freuen wir uns natürlich über den zweiten Dreier und den Formanstieg unserer „Zwergenoffensive“. Unsere „laufenden Meter“ Jannik Stolpe, Kimi Howanietz und Cristiano dos Santos  waren im ersten Saisonheimspiel ganz groß und haben die Rintelner fast schon im Alleingang auseinander genommen. Insbesondere Einfädler, Vollstrecker und mental leader dos Santos hat sich in den letzten Monaten für uns immer mehr vom Glückstreffer zum absoluten Königstransfer gemausert. Seine Führungs-  Qualitäten sind auch gegen den letztjährigen Vizemeister Rehren wieder gefordert.

Die Truppe von Trainer Toni Pagano Scorcio ist ein bisschen unter Plan gestartet, hat aber auch erst 3 Spiele auf dem Tacho und nach dem 0:6-Fehlstart in Bückeburg beim 1:1 bei den starken Arnumern und dem 4:2 über Hevesen deutlichen Aufwärtstrend gezeigt. Am Donnerstag geht es dann vor unserer Partie noch zu Hause gegen den TV Jahn Leveste.

Die Rehrener stellen vor Torwart-Hüne Ben-Elias Förstel ein junges Team, welches sehr variabel anzugreifen versteht und über eine große Palette an Standards verfügt. Insbesondere auf den letztjährigen 28-Tore Mann Julian Lattwesen müssen wir dabei ganz  höllisch aufpassen. Das MTV-Offensivtrio Lattwesen, Pinkenburg und  Schäfer lochte zusammen satte 45 Mal  ein und gehört fraglos ins obere Angreifer-Regal der Liga.

An der Personalfront sieht es derzeit bei uns nicht ganz so rosig aus: Unser Mentalitätsmonster „Gitty“ Karock hat sich in Leveste einen Knorpelschaden zugezogen, muss operiert werden und fällt sehr zu unserem Bedauern mindestens für den Rest der  Hinserie aus. „Wombat“ Söchting darf mit Faserriss im vaskus medialis  weiter zuschauen. „Mädchen für alles“ Silas Bödecker musste auch  mit Oberschenkelproblemen gegen Rinteln raus und hat unter der Woche nur mit angezogener Handbremse trainiert. Einsatz ebenso fraglich wie bei  Dauerurlauber und Goalgetter Louis Heucke, der wohl nur direkt zum Team stoßen kann, wenn sein Heimflieger einen Mach 2-Jetstream mit Rückenwind erwischt.

Also hoffen wir in vorderster Reihe wohl erst einmal wieder auf einen weiteren „Zwergenaufstand“ und schauen dann einfach mal, was am Ende dabei für uns  herausspringt…

Am Rande: Direkt per Bus reisen übrigens am Sonntag die grauen Eminenzen der ehemaligen Altliga aus dem Trainingslager in Fintel an und wollen ihre Jungs mit den letzten dann noch verbliebenen Kräften unterstützen. Vorbildlich…

Bericht Michael Söchting